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Für die Kinder dieser Welt



Bestellung


Habt Mut zum Leben
ihr seid nicht alleine
ein Steinwurf Hilfe
schlägt eine Welle

aber in Summe
schlägt die Hilfe
große Wellen


Mein bisheriges Leben war sicher nicht immer einfach und unkompliziert, aber mir geht es gut und ich hatte sehr viel Glück.
Dafür wollte ich mich bedanken und faßte den Entschluß etwas Gutes zu tun. Also finanzierte ich den Druck dieses Buches,
quasi als Spende, damit die Verkaufserlöse zu 100 % den Kindern dieser Welt zu gute kommen.

© HK®INTELEN - Autor und Herausgeber





Ein Wort des Wiener Schauspielers Otto Tausig
Otto Tausig
Felix-Mottl-Straße 34/1
A-1190 Wien
Tel. 3696614

Mein ganzes Leben lang hatte ich die fixe Idee, dass ich was tun könnte, die Welt zu verbessern.
Wie man sieht, war ich nicht sonderlich erfolgreich. Aber jetzt, auf meine alten Tage, habe ich doch etwas gefunden,
was mir einmal ermöglichen könnte, etwas zufriedener ins Gras zu beißen. Etwas, wodurch ich zwar nicht die Welt,
aber doch das Leben von ein paar Menschen darauf erheblich verbessern kann. Da ich ein wahrer Glückspilz bin, eine Pension beziehe, von der meine Frau und ich tadellos leben und wir nebenbei
immer noch arbeiten können, schicken wir das zusätzlich verdiente und nicht unbedingt benötigte Geld in die 3. Welt,
um dort Menschen beim Überleben zu helfen.
So werden ein paar hundert indische Kinder eines Tages für sich selbst sorgen können, statt als Leibeigene chancenlos in
Teppichfabriken, Ziegelwerken und Steinbrüchen zu krepieren. Ein paar Palästinenserkinder werden vielleicht studieren, statt
sich selbst in die Luft sprengen zu wollen, um ein paar Juden mitzunehmen. Ein paar Straßenkinder in Bolivien und Brasilien werden
in einem Bett schlafen, in der Sahelzone Bauern Gemüse anbauen, in Sri Lanka Kastenlose Reis ernten können, durch Wasserreservoirs,
die sie ohne dieses Geld niemals anlegen könnten.
Allerdings, wenn wir auch ein paar hundert Kindern helfen konnten, sind es Millionen, darunter 5-jährige, die immer noch gezwungen sind,
wie in einem Konzentrationslager zu arbeiten.
Mit 180,- bis 250,- Euro pro Jahr kann man ein Kind aus dieser Hölle befreien, in ein Zentrum bringen, wo es Essen und Kleidung bekommt,
Lesen und Schreiben und einen Beruf erlernen und ein menschenwürdiges Leben führen kann.
Es ist ein sehr kleines Opfer für uns, mit dem wir Menschenleben entscheidend zum Besseren verändern können.
Daher haben sich zunächst ein paar Schauspieler bereit erklärt, eine Initiative mit Namen

Entwicklungshilfe der Künstler

zu gründen. Dieser haben sich bald ein paar Theaterdirektoren, Filmemacher und Schriftsteller angeschlossen.
Und nun schreibe ich Ihnen, weil Menschen Ihres Berufes sicher mehr als andere über den Zustand unserer Welt nachdenken und andere zum Nachdenken anregen können.
Die "Entwicklungshilfe der Künstler" ist kein Verein mit Statuten und aufwändiger Verwaltung etc., sondern eine ganz lose Verbindung von Menschen,
die Notleidenden in Ländern der 3. Welt helfen wollen, sich aus dem Elend, in dem sie leben, durch eigene Kraft zu befreien.
Die Teilnehmer "spenden" nicht einfach, sondern "arbeiten" für die 3. Welt. Allerdings nicht zum Beispiel wie ein Karl-Heinz Böhm an Ort und Stelle,
sondern in ihrem eigenen Beruf. Natürlich bestimmt jeder selbst, wie lange sie oder er für andere arbeiten will und kann. Eine Woche oder einen Tag pro Jahr.
Einer verzichtet auf die Gage für eine Theatertournee. Andere auf das Honorar für einen Vortrag, für ein Konzert, für einen oder mehrere Drehtage. Die unumgängliche Verwaltungsarbeit macht der Entwicklungshilfeklub, eine kleine Organisation, die Spendengelder nicht für Eigenreklame ausgibt,
sondern es zur Gänze an das jeweilige Projekt überweist, für das gespendet wurde. Die Kosten für das kleine, bescheidene Büro, das Informationsmaterial,
die Gehälter der vier Angestellten werden durch eigene Verwaltungsbeiträge aufgebracht. Kein Cent wird verpulvert.
Der Entwicklungshilfeklub betreut eine Reihe von Projekten in aller Welt, die ständig kontrolliert und auf ihre Effektivität hin überprüft werden.
Sie stellen keine nur momentan wirksame Almosenverteilung dar, sondern helfen den Notleidenden, auf Dauer auf die Beine zukommen. Nach dem Prinzip:
Es ist besser, dem Hungrigen eine Angel zu schenken, als einen Fisch. Aus diesem Projekten sucht die Initiative einige besonders fördernswerte heraus und empfiehlt sie ihren Mitgliedern.
Das sind Projekte, die nicht nur imstande sind, mit möglichst geringen Mitteln große Not zu beseitigen, sondern auch in unseren Breiten das Bewusstsein schärfen,
wie dringend der Kampf gegen dieses Elend ist. Da die Mitglieder der Initiative ausschließlich Menschen sind, die in der Öffentlichkeit stehen,
wird ihr Engagement nicht ohne Breitenwirkung bleiben. Sehr zum Unterschied von vielen Hilfsorganisationen können wir dem Spender garantieren, dass sein Geld zur Gänze bei den geförderten Projekten,
also zu 100 % an die richtige Stelle gelangt und dort wirklich Menschen hilft, zu überleben - und nicht nur dazu dient, das eigene Gewissen zu beruhigen,
in einer Welt, in der alle 5 Sekunden ein Kind verhungert. "Sorgt, dass ihr die Welt verlassend, nicht nur gut ward", heißt es bei Brecht, "sondern verlasst eine gute Welt." Das ist vielleicht ein bisschen viel verlangt, aber ein bisschen besser könnte sie schon werden durch die


Entwicklungshilfe der Künstler